Was bleibt vom Green Deal?

von Ritter

Ende letzten Jahres wurde von der EU-Kommission der sogenannte Green Deal vorgestellt, eine gesetzliche Grundlage der EU mit dem Ziel, Europa bis 2050 treibhausgasfrei zu machen. Sämtliche Wirtschaftszweige wie Verkehr, Landwirtschaft, Gebäude, Stahl und andere energieintensiven Branchen sollen zur Einsparung von Treibhausgasen angeregt werden, damit Europa gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen und wettbewerbsfähig und somit auch zukunftsfähig bleiben kann.

Dann kam die Corona-Pandemie und es wurde alles ein bisschen ruhiger um den Green Deal. Andere Aspekte und Schlagzeilen traten in den Vordergrund und es wurden sogar einige Stimmen laut, den Green Deal wegen der Corona-Krise einzufrieren und das Geld für die Bewältigung der immensen Folgen der Pandemie einzusetzen.

Doch davon hält die EU-Kommission nichts. Im Gegenteil, der Green Deal soll jetzt vielmehr zu einem wesentlichen Bestandteil dabei werden, die europäische Wirtschaft wieder aufzubauen und zu stabilisieren. Mit der Verbindung des Green Deals mit den Aufbauprogrammen wird in Europa der Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum maßgeblich angekurbelt, die Widerstandsfähigkeit der europäischen Gesellschaften gestärkt und die Gesundheit unserer Umwelt gefördert, davon ist die EU-Kommission überzeugt.

Auch wir sind davon überzeugt und fordern eine klimaneutrale Ausrichtung aller Wirtschaftsbereiche und die Förderung von CO2-freien Energieträgern wie unseren grünen zertifizierten Wasserstoff, um Europa fit für die Zukunft zu machen!

Mehr Informationen findest Du hier: https://bit.ly/3aFHruh

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